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Angelreise vorbereiten: Tipps von Babs Kijewski

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Als Angel- & Reisebloggerin lernt man schnell, dass eine gute Reisevorbereitung über Erfolg oder Misserfolg einer Reise entscheiden kann. Das hört sich spießig an, aber eine gute Vorbereitung zu Hause hilft extrem dabei, den Fangerfolg zu steigern. Wenn Job und Familie es zulassen, macht die intensive Vorbereitung auf eine bevorstehende Angelreise außerdem auch einfach Spaß, finde ich.

In diesem Blogbeitrag möchte ich euch erzählen, wie ich normalerweise eine Angelreise plane und euch Tipps dazu geben, worauf ihr beim Planen und Packen so achten müsst, um auf alles vorbereitet zu sein. Denn irgendwas geht immer schief!

Übersicht

  • Angelreiseplanung Teil 1: Recherche über das Angelziel
  • Angelreiseplanung Teil 2: Anreise
  • Angelreiseplanung Teil 3: Organisieren und Packen
  • Meine Tipps für euch!

 

Nachdem ich mich für ein Reiseziel und ein Gewässer entschieden habe, geht’s an die konkrete Planung – und dabei ist ein fester Ablauf enorm hilfreich. Plant für die Vorbereitung genügend Zeit ein, damit ihr nichts vergesst und die Reise entspannt starten kann. Die Planung beginnt mit dem ersten Teil: Der Recherche.

Angelreiseplanung Teil 1: Recherche über das Angelziel

Bevor es losgeht, solltet ihr checken ob ihr eine Angellizenz benötigt. Falls ja, versucht diese vorab online zu kaufen oder durch einen Kontakt vor Ort organisieren zu lassen: Das spart euch viel Zeit und Arbeit bei der Ankunft. Und ihr müsst unbedingt vorab prüfen, welche Regeln und Schonzeiten einzuhalten sind, denn sonst kann es Ärger geben mit der zuständigen Fischereiaufsicht. Falls Ihr ein Motorboot, Schlauchboot, Belly-Boot oder ein Kajak habt, prüft ob ihr eine Art Zulassung braucht. Es spart viele Nerven, wenn ihr das vorab erledigt habt.

Schaut Euch zu eurer geplanten Reisezeit an, welche Fischarten am besten zu fangen sind. Im Idealfall legt ihr eure Reise genau in die Zeiträume, in denen eure Lieblings-Zielfische Saison haben und am besten zu fangen sind, denn dann macht das Angeln am meisten Spaß.

Meiner Erfahrung nach ist es sinnvoll, sich nicht zu viele Zielfische zu setzen. Setzt euch lieber nur eine oder zwei Fischarten als Ziel, sonst verhaspelt ihr euch, wenn ihr versucht alles zu befischen.

Um richtig gut vorbereitet zu sein, lest alles, was es online zu dem Gewässer gibt und studiert auch Online-Karten wie Google Maps. Vielleicht findet ihr direkt ein paar schöne Angelstellen, die ihr vor Ort erkunden möchtet? Achtet darauf, dass ihr aktuelle Informationen und Karten findet, auf die ihr euch verlassen könnt.

Angelreiseplanung Teil 2: Anreise

Okay, jetzt steht also fest, in welchem Zeitraum ihr an welchen Ort reist. Aber wie kommt ihr dahin? Auto, Flieger oder Zug? Habt Ihr einen Mietwagen vor Ort? Insbesondere wenn man tiefer in die Wildnis reist, wo es keine gute Infrastruktur gibt, muss die Anreise besonders gut geplant sein. Ohne ein entsprechend großes und belastbares Fahrzeug geht bei einigen Reisezielen nix.

Bevor Ihr anfangt zu packen, klärt auf jeden Fall ab, wie viel und welches Gepäck ihr mitnehmen könnt und dürft, und was ihr gegebenenfalls für Übergepäck bezahlen müsst. Gerade bei Flugreisen ist das Gewicht normalerweise begrenzt, ganz zu schweigen von übergroßem Sperrgepäck, das sich die meisten Fluglinien gut bezahlen lassen.

Angelreiseplanung Teil 3: Organisieren und Packen

Fangt nicht erst zwei Tage vor Reiseantritt mit dem Packen an, sondern mindestens zwei Wochen vor der Reise! Damit ich nichts vergesse, packe ich meine Utensilien immer in der gleichen Reihenfolge, das hilft mir extrem und ich vergesse fast nie etwas. Ich gehe dabei alle Angelarten mit den geplanten Aktivitäten im Kopf durch und schaue was ich brauche – je nach Zielfisch kann sich das ziemlich unterscheiden.

Nach dem Packen im Kopf geht es richtig los. Zuerst werden Ruten, Rollen (bespulen nicht vergessen!), Hauptschnur und Vorfächer eingepackt. Dann Köder und Tackleboxen, gegebenenfalls mehrfach für verschiedene Zielfische, Regenkleidung, eine Wathose und eventuelle Campinguntensilien. Eine kleine Notfallapotheke darf natürlich auch nicht fehlen. Wenn ich diese Sachen verstaut habe, packe ich alles rund ums Boot. Erst ganz zuletzt kommt das klassische Reisegepäck wie Kleidung, Handtücher und Schuhe.

Meine Tipps für Euch!

Abschließend möchte ich euch noch ein paar Tipps aus eigener Erfahrung verraten:

  • Testet neue Dinge vor dem Reiseantritt! Undichte Wathosen in fernen Ländern sind nicht besonders praktisch. Gleiches gilt für Schläuche oder Bellyboote.
  • Mein Sperrgepäck beim Fliegen besteht meist aus einer 1,80 m langen Snowboardtasche. Da passt neben einem langen Abflussrohr für die Ruten noch ultra viel Kram rein! Eurowings nimmt die Tasche momentan auch europaweit in der Regel kostenlos mit.
  • Redet vor Ort mit so vielen Personen wie möglich! Nichts ist besser als aktuelle Infos von ortskundigen Anglern.

 

Und vor allem: Habt viel Spaß bei eurem Abenteuer!

Eure Babs


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Babs Kijewski ist Profi-Anglerin, Moderatorin und Reisebloggerin. Auf ihrem YouTube-Kanal BABS World of Fishing erzählt sie von ihren Angelreisen in alle Welt und erreicht damit regelmäßig ein großes nationales und internationales Publikum. Für den boxbar-Blog schreibt Sie Beiträge zum Thema Ordnung im Angelleben.

Themen: Angeln

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